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SEO-Tutorial: Geo-Targeting mit dem Hreflang-Tag 2019

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Internationale Webseiten haben oft ähnliche Inhalte, die auf unterschiedliche Sprach-Gruppen und Länder ausgerichtet sind. Der Hreflang-Tag ist ein HTML-Tag, der Google die Sprach-Ausrichtung für die einzelnen Seiten mitteilt. Damit wird nicht nur eine korrekte Indexierung sichergestellt, sondern es werden gleichzeitig auch Probleme mit doppelten Inhalten vermieden. Diese entstehen beispielsweise, wenn der gleiche Inhalt für Deutsch-sprechende Personen in Deutschland und in der Schweiz unter unterschiedlichen URLs verfügbar ist.

Hreflang in Geotargeting

Es gibt zwei Möglichkeiten, den Hreflang-Tag einzufügen:

  1. Im <head>-Bereich der Webseite
  2. In der Sitemap

Wählen Sie die Variante, die für Sie mit dem geringsten Aufwand verbunden ist – Google gibt keine Priorisierung vor.

Im nachfolgenden Beispiel gehen wir von einer Webseite mit den folgenden Sprach- und Länderversionen aus:

Hreflang example country and language versions

Es handelt sich also um eine Webseite in Deutsch (“global/de”) und Englisch (“global/en”). Für den Zielmarkt Schweiz gibt es spezifische Inhalte unter den Subfolders “/ch/de” (Deutsch) und “/ch/en” (Englisch). Für Besucher, die weder Deutsch noch Englisch sprechen, soll die Webseite unter “/global/en” angezeigt werden (Default).

1. Einfügen des Hreflang-Tag im <head>-Bereich der Webseite

Der Hreflang-Tag muss auf jeder Seite der Webseite innerhalb des <head>-Bereichs eingefügt werden. Das folgende Beispiel zeigt den Tag für die Homepage. Er muss jedoch für jede Unterseite definiert werden.

Für die Sprachwerte wird das Format ISO 639-1 und für die Region das Format ISO 31661-1 Alpha unterstützt. (ISO 639-1 definiert die Kennungen für die Namen von Sprachen, das heisst Sprachcodes. ISO 3166-1 Alpha-2-Codes sind zweistellige Ländercodes, um Länder, abhängige Gebiete und spezielle Gebiete von geografischem Interesse darzustellen.)

<link rel=”alternate” href=”website.com/global/en” hreflang=”x-default” />

<link rel=”alternate” href=”website.com/global/de” hreflang=”de” />

<link rel=”alternate” href=”website.com/ch/en” hreflang=”en-CH” />

<link rel=”alternate” href=”website.com/ch/de” hreflang=”de-CH” />

Die Spezifikation “x-default” teilt Google mit, dass alle Nutzer, auf die keine der definierten Sprachen zutrifft, auf diese Version der Webseite geführt werden sollen. Alle Deutsch-sprechenden Nutzer sollen auf der Version “/global/de” landen, ausser wenn sich diese in der Schweiz befinden – für diese Nutzer ist der Content unter “/ch/de” (Deutsch) beziehungsweise “/ch/en” (Englisch) vorgesehen.

2. Einfügen des Hreflang-Tag in der Sitemap

Alternativ können diese Spezifikationen in der Sitemap definiert werden. Auch hier muss jede URL einzeln aufgeführt werden. Eine beispielhafte Sitemap mit Hreflang-Informationen finden Sie in den Support-Seiten von Google.

3. Monitoring des Hreflang-Tag

Wenn der Hreflang Tag implementiert ist, können Sie mögliche Fehler mit Hilfe des “Berichts zur Internationalen Ausrichtung” der Google Search Console ermitteln. Diese sind unter dem Tab “Sprache” zu finden.

Screenshot Google Search Console International Targeting

 

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