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Unsere 7 Top Hacks für Google Grants

Letters of Google Grants next to a keyboard and a smartphone

Google unterstützt Non-Profit-Organisationen (NPO) finanziell mit dem Programm „Google Ad Grants“. Bis zu 10‘000 US-Dollar stellt die Plattform jeder NPO, welche die Eignungsvoraussetzungen erfüllt, monatlich an Werbebudget auf Google Ads zur Verfügung. Doch mit dieser finanziellen Spritze gehen auch Bedingungen einher. Oftmals schmälern diese die Performance der Kampagnen und erschweren es, das Budget auszuschöpfen. Damit Ihr Google Grants Account dennoch die gewünschte Leistung erbringt, verraten wir Ihnen nachfolgend unsere Top Hacks.

 

1. Automated Bidding: Workaround für den 2-Dollar-CPC

Ihr maximales Gebot pro Klick (CPC) darf im Google Ad Grants Programm 2 Dollar nicht überschreiten – dies ist die Vorgabe seitens Google. Für diese CPC-Regel (Cost per Click) gibt es jedoch einen recht simplen Workaround: Automatische Gebotsstrategien auf Conversion-Basis wie etwa „Conversions maximieren“, „Ziel-CPA“ (Cost per Acquisition) und „Ziel-ROAS“ (Return on Ad Spent) ermöglichen, dass Sie auch in Google Grants mehr als 2 Dollar pro Klick ausgeben können. Doch Achtung: Hierbei müssen Sie die Google Grants-Richtlinien für das Conversion-Tracking einhalten. Es genügt nicht, den Aufruf einer Seite als Conversion zu definieren. Zielführender sind an dieser Stelle das Absenden eines Spendenformulars, das Teilen einer Seite in den Sozialen Medien oder eine Kontaktanfrage.

2. Dynamische Anzeigengruppen erstellen

Beim Erstellen einer neuen Kampagne erweist sich manchmal bereits die Keyword-Recherche als grösstes Hindernis. Denn die Keywords im Grants-Account dürfen weder zu allgemein sein noch aus nur einem Keyword bestehen.  Dynamische Anzeigengruppen bieten hier im Unterschied zu einer regulären Standard-Anzeigengruppen einen sehr effektiven Workaround. Denn hier wählen Sie keine Keywords aus, sondern dynamische Ziele wie URLs oder Kategorien. Die Suchbegriffe können daher auch aus generischen Begriffen oder Ein-Wort-Begriffen bestehen und dennoch zu Ihren Anzeigen führen. Für einen unserer Kunden, eine NPO für Generationenprojekte, ist es uns mit einer dynamischen Anzeigengruppe gelungen, die Klicks um 111%, die ausgegebenen Kosten um 66% und die Conversions sogar um 280% zu steigern. Tipp: Verwenden Sie die Keywords Ihrer Standard-Anzeigengruppe in der dynamischen Gruppe als negative Keywords. So schliessen Sie aus, dass die dynamische Gruppe sich das Gros an Suchanfragen zuordnet und Sie können besser optimieren.

3. Keywords mit niedrigem Quality Score automatisiert pausieren

Gemäss der von Google Grants vorgegebenen Richtlinien müssen die von Ihnen verwendeten Keywords einen Quality Score von mehr als 2 vorweisen. Dieser setzt sich zusammen aus: der Landing Page, der Ad Relevance sowie der Klickrate (CTR). Ihre Landing Page sollte also auf das Keyword optimiert sein, ebenso der Anzeigentext. Zudem sollten prozentual möglichst viele Nutzer, die die Anzeige ausgespielt bekommen, auch darauf klicken. Sinkt der Quality Score unter 3, müssen Sie das Keyword pausieren oder entfernen. Prüfen Sie Ihre Keywords nicht regelmässig, kann es also sein, dass Google Ihren Account sperrt. Hilfreich ist hier eine Regel, die Keywords mit schlechtem Quality Score automatisch pausiert. Klicken Sie dazu im Google Ads Account unter „Tools & Settings“ rechts oben (Werkzeug-Symbol) auf „Rules“. Per Klick auf das Plus-Symbol und anschliessend auf „Keyword Rules“, können Sie als Action das Pausieren der Keywords auswählen und als Bedingung einen Quality Score unter 3.

4. Automatische Benachrichtigung, wenn CTR unter 5% sinkt

Wenn Ihre Klickrate in zwei aufeinanderfolgenden Monaten unter 5% sinkt, kann Google im Grants Programm Ihr Konto vorübergehend deaktivieren (hier ein Leitfaden zum Reaktivieren). Richten Sie also auch hierfür am besten eine Regel ein und lassen Sie sich per E-Mail benachrichtigen, um rechtzeitig nachzusteuern. Wählen Sie dazu im Google Ads Account eine Kampagnen-Regel aus. Legen Sie dann fest, dass Sie benachrichtigt werden, wenn die CTR unter 5% sinkt.

5. Ad Relevance erhöhen mit granularer Anzeigengruppen-Struktur

Natürlich hilft eine automatische Regel dabei, Keywords mit schlechtem Quality Score schnell zu pausieren. Sie möchten aber vielleicht gerade diese Keywords für Ihre Kampagne nutzen. Hierbei unterstützt Sie eine möglichst granulare Struktur der Anzeigengruppen. Stimmen Sie Ihre Keywords genau auf den Anzeigentext ab und steigern Sie auf diesem Weg die Ad Relevance und letztlich den Quality Score. 

6. Whitelisting für sensible Themen

Ihre gemeinnützige Organisation befasst sich mit sensiblen Themen, wie zum Beispiel Naturkatastrophen, gesundheitlichen Notlagen oder tragischen Ereignissen? Da Google vermeiden möchte, dass diese Themen zur Vermarktung genutzt werden und Unternehmen ohne Gewissen Profit daraus schlagen, werden Anzeigen und Keywords hierzu häufig nicht ausgespielt. Als Non-Profit-Organisation möchten Sie aber wahrscheinlich genau das Gegenteil: Missstände verändern und Menschen in Not helfen. Sprechen Sie den Google Support darauf an und bitten Sie darum, dass Google Sie auf die Whitelist setzt.

7. App-Anzeigenerweiterungen, um Apps zu promoten

Mit Google Grants können Sie ausschliesslich das Suchnetzwerk für Ihre Kampagne auswählen. Display-, Shopping, Video- und App-Kampagnen sind laut der Google-Richtlinien keine Option für Sie. Wenn Ihre Organisation nun aber dennoch eine App bewerben möchte, können Sie hierfür die App-Anzeigen-Erweiterung nutzen.

Fazit

Dank unserer Hacks ist das Erstellen einer Kampagne in Google Grants zwar nach wie vor an Bedingungen geknüpft – der Aufwand zur Steigerung der Performance lässt sich allerdings senken. Benötigen Sie Unterstützung? Wir beraten Sie gerne!

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