Google Ads

Discovery Ads: Unsere ersten Testergebnisse

Vergangenes Jahr hat Google ein neues Produkt angekündigt: die sogenannten Discovery Ads – ein vollumfänglich neuartiges Anzeigen-Format. Als Google-Premium-Partner zählt Amazee Metrics zu den glücklichen Auserwählten auf der Whitelist, die das neue Produkt bereits ausprobieren können. Wir haben daher die Discovery Ads für einige Kunden testen können und verraten in diesem Blog Post unser erstes Resümee.

Was sind Google Discovery Ads?

Als Google Discovery Ads werden Anzeigen im Discover-Feed der Google Discover Mobile App, im Home Feed der YouTube-App und in Gmail in den Tabs “Soziale Netzwerke” sowie “Werbung” bezeichnet.

Die Startseite der Google Mobile App wird als Google Discover bezeichnet. Google Discover liefert dem Nutzer einen personalisierten Stream an Information.

Da Discovery Ads nicht nur im Discover Feed auf, sondern ebenso auf der Startseite der YouTube-App (Home Feed) und in Gmail (in den Tabs soziale Netzwerke und Werbung) ausgespielt werden, sind sie für Werbetreibende ausgesprochen attraktiv.

Was ist Google Discover?

Die Discover-Funktion wurde 2016 als „Google Feed“ von Google vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen Stream, vergleichbar mit demjenigen in sozialen Netzwerken. Der Feed soll den Nutzer mit News füttern, die ihn wirklich interessieren. Google beabsichtigt damit, neben der typischen Suche auch ein Entdecken (zum Beispiel über Fotos) zu ermöglichen. Hierdurch reagierte Google auf den grossen Erfolg von Instagram und Pinterest.

2018 entwickelte Google den Feed weiter zu Google Discover als Start-Tab in der Google-App. Über Reichweiten gibt Google derzeit jedoch keine Auskunft.

Wie sehen Google Discovery Ads aus?

Im Aufbau ähneln Discovery Ads den klassischen Display Ads oder auch Facebook Produktanzeigen. Sie können aus mehreren Elementen wie Fotos, Unternehmenslogo, Titel, Beschreibung und Call-To-Action bestehen.

Warum sollten Discovery Ads eingesetzt werden?

Grundsätzlich sind Discovery Ads als Display-Format in der Kategorie Branding anzusiedeln. Das Targeting wird über die bekannten Zielgruppen von Google reguliert. Dazu zählen kaufbereite Kunden und Remarketing-Zielgruppen und das Targeting über Interessen und Demografie.

Da als Biet-Strategie nur ein Ziel-CPA oder Conversion-Maximierung als Gebotsstrategie zur Wahl stehen, scheint es, dass Google die Discovery Ads auch als Performance-Massnahme plant. Die optische Darstellung in Kombination mit präzisen Targeting-Optionen machen die Discovery Ads daher zu einem Mix aus Branding- und Performance-Instrument.

Wann können Discovery Ads offiziell verwendet werden?

Mit dem Ende der Testphase und dem offiziellen Start der Discovery Ads ist im Frühling 2020 zu rechnen.

Fazit

Wir testen Discovery Ads seit ein paar Monaten. Im Vergleich zu durchschnittlichen Display-Kampagnen bestechen Discovery Ads mit besseren Klick- und auch Conversion-Raten.

Der Traffic ist um ein Vielfaches günstiger als bei gängigen Display- und Suchanzeigen. Ein grosser Teil des Traffics entsteht wahrscheinlich über Gmail. Anzeigen im Google Discovery Feed sind im DACH Raum noch nicht zugänglich.

Ein Nachteil besteht jedoch in den fehlenden Kontroll- und Optimierungsmöglichkeiten. Beispielsweise gibt Google nicht an, wie sich der Traffic und relevante KPIs auf die unterschiedlichen Ausspielungs-Kanäle verteilen.

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