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Die richtige Online-Marketing-Strategie für Ihren E-Commerce-Shop

Ecommerce

Der Umsatz durch E-Commerce steigt in der Schweiz weiterhin jährlich, so wurden 2018 9.5 Milliarden CHF im Online- und Versandhandel umgesetzt.
Das beste Mittel zur Umsatzsteigerung sind dabei Pay-Per-Click Kampagnen. Gemäss Studie von 2018 konvertieren Pay-Per-Klick-Kampagnen 50% öfter als organischer Traffic. Es klicken sogar 65% der Nutzer auf eine Werbeanzeige, wenn Sie gerade dabei sind, online einzukaufen. PPC-Kampagnen haben im E-Commerce Bereich nicht nur höhere Klickraten, sondern liefern auch unmittelbar nach Kampagnenstart schon erste Werte. Die wichtigsten Kanäle im E-Commerce sind Facebook, Google und Amazon, nicht nur weil sie die höchsten Nutzerzahlen haben.
Nachfolgend stellen wir Ihnen die Vor- und Nachteile der einzelnen Kanäle vor und zeigen Ihnen, wie Sie die Kanäle in Ihrer E-Commerce Strategie am besten nutzen.

Google Shopping-Kampagnen

Mit Google Shopping haben Sie als E-Commerce-Betreiber die Möglichkeit, Ihre Produkte zuoberst in der Google Suche oder unter der eigenen Rubrik “Google Shopping” zu präsentieren.

Google Shopping ist ein Teil von Google Ads. Es werden jedoch keine festgelegten Text- oder Bildanzeigen geschaltet, vielmehr geben Online-Shop-Betreiber standardisierte Daten aus ihrem Online-Shop frei. Dieser Datenfeed bildet die Grundlage für die Anzeigen.

 

Vorteile:

  • Google Shopping ist ein Service von Google und Google ist nach wie vor die wichtigste Suchmaschine mit einer sehr hohen Reichweite je nach Zielmarkt.
  • Die meisten potenziellen Käufer starten ihre Produktsuche in Google.
  • Aufgrund der prominenten Platzierung erzielen Shopping-Anzeigen die höchste Sichtbarkeit sowie eine höhere Klickrate.
  • Klickkosten sind aufgrund unserer Erfahrungswerte geringer als klassische Suchanzeigen.

Nachteile:

  • Die Feed-Erstellung und Optimierung ist in der Praxis meistens technisch anspruchsvoll, aufwendig und kostenintensiv.
  • Bei den Shopping-Anzeigen herrscht hohe Konkurrenz, da für die meisten E-Commerce-Betreiber bezahlte Werbung in Google unerlässlich ist.

Dynamische Google-Suchanzeigen

Bei dynamischen Suchanzeigen entscheidet Google, welche Anzeige bei welcher Suchanfrage ausgespielt wird. Der Unterschied zu klassischen Suchanzeigen besteht darin, dass die Suchmaschine Anzeigentitel und Zielseite selbst festlegt.

Vorteile:

  • Automatische Erstellung der Anzeigen
  • Zeitersparnis durch automatisierte Anzeigen und dem Wegfallen der Keyword-Recherche
  • Höhere Reichweite und mehr Traffic
  • Geringer Optimierungsaufwand
  • Günstige Klickpreise

Nachteile:

  • Hohe Streuung
  • Wenig Kontrolle
  • Niedrige Qualitätsfaktoren

Amazon Advertising

Anders als bei Google hat die Schaltung von Anzeigen auf Amazon auch einen Einfluss auf das organische Produktranking in Amazon, denn wie oft ein Produkt verkauft wurde, ist einer der wichtigsten Rankingfaktoren bei Amazon. Da bei Amazon dabei auch Verkäufe gezählt werden, die über Amazon Ads stattgefunden haben, können die Anzeigen die Sales-Performance und somit das organische Ranking in Amazon erhöhen.

Amazon bietet verschiedene Anzeigen-Typen, wie beispielsweise Sponsored Product Ads. Damit lassen sich Wettbewerber verdrängen oder neue Produkte gezielt in den Fokus rücken. Eine mögliche Targeting-Strategie besteht darin, Produktanzeigen auszuspielen, wenn Nutzer nach den Keywords der Wettbewerber suchen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn die eigenen Produkte günstiger oder besser sind. Wichtig ist hier, dass Sie als Shop-Betreiber Ihre Top-Produkte mit hohen Bewertungen einsetzen.

Bei Amazon können zudem Product Display Ads gebucht werden, die sich vor allem für das Cross- und Upselling eignen: Wenn ein Nutzer zum Beispiel eine Hose kaufen möchte, braucht er dazu vielleicht auch passende Socken oder einen Gürtel.

 

Vorteile:

  • 49% der Internetnutzer starten ihre Produktsuche direkt bei Amazon.
  • Geringe CPC-Kosten durch geringen Konkurrenzdruck.
  • Hohe Conversion-Rate: Im Vergleich zu Google werden 70% höhere Conversion Rates bei 65% niedrigeren Klickpreisen erzielt.
  • Die Nutzer haben eine konkrete Kaufabsicht.

Nachteile:

  • Die Warenkorbwerte sind im Schnitt 55% niedriger als bei Google Werbung.
  • Fehlende Optimierungsmöglichkeiten durch eine eingeschränkte Reportingfunktion.
  • Amazon Advertising braucht einen hohen Organisationsaufwand zu Beginn. So muss man entweder einen Amazon Shop besitzen oder durch Amazon registrierte Marken vertreiben.

Facebook Ads

Im Bereich Social Media ist Facebook die wohl wichtigste Werbeplattform. Facebook verfügt mit 1.28 Milliarden täglichen Nutzern über ein großes Potential für Werbetreibende. Auch hier gibt es verschiedene Anzeigenformate. So können Sie zum Beispiel aktuelle Angebote bewerben oder Ihre Top-Produkte potenziellen Kunden über Product Ads präsentieren. Ein weiterer klassischer Einsatzbereich für Produktanzeigen ist das Remarketing.

 

Vorteile:

  • Die Nutzer-Daten, die von den Facebook-Nutzern freiwillig angegeben werden, können Sie nutzen, um Ihre Zielgruppe anzusprechen.
  • Sie haben die Möglichkeit, sogenannte Lookalike Audiences zu erstellen.
  • Es stehen Ihnen vielfältige visuelle Darstellungen der Werbeanzeigen zur Verfügung.

Nachteile:

  • Die Kosten pro Klick sind in Facebook im Vergleich zu Google oder Amazon sehr teuer und die Klickraten eher gering.
  • Die Nutzer öffnen Facebook nicht, um etwas zu kaufen, sondern um sich darüber zu informieren, was es Neues in ihrem sozialen Umfeld gibt.

Fazit

Wie Sie sehen, haben alle Plattformen ihre Vor- und Nachteile. Klar ist, dass Werbung auf Facebook und Google einfacher aufzusetzen ist als auf Amazon und sich beide Kanäle eignen für Ihre Online-Marketing-Strategie. Amazon Werbung lohnt sich jedoch, wenn Sie einen E-Commerce-Shop mit einer grossen Anzahl an Low-Involvement Produkten betreiben. Sie sollten Amazon Advertising als eine sinnvolle Ergänzung zu Google Ads sehen und die Möglichkeiten, die beide Plattformen bieten, miteinander verbinden. Facebook Ads helfen Kunden, den Online Shop zu finden, während Google Ads und Amazon den Online Shops helfen, die Kunden zu finden.

Zusammenfassend gilt, wie so oft: Testen, was das Zeug hält.
Paid Search und Paid Social Advertising 2019 effektiv zu nutzen, sollte Ihr Ziel sein, wenn Sie den maximalen Return-on-Investment aus Ihrem Werbebudget herausholen möchten.

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